Andreas Jon Grote—Fotografie

Andreas Jon Grote, Fachhochschule Bielefeld, Fotografie & Medien.
Reportage, immer gerne. Portraits, auf jeden Fall. Kunst, passiert.
Video, auch das schon mal. Kaffee, nee lass ma'! Alles klar?

Info

Andreas Jon Grote ist ein völlig wahnsinniger Typ mit Bart. 2003 als Gestaltungstechniker mit Schwerpunkt Grafik & Medienproduktion ausgebildet, entdeckte er die analoge schwarz/weiß-Fotografie und das Fotolabor.

Die alte Liebe neu entfacht, hat er sich ein Jahrzehnt später dazu entschieden, den Pfad der Fotografie neu zu beschreiten. Heute stehen nunmehr die Reportage- & Portraitfotografie im Fokus seiner Arbeiten. Dabei geht es vorrangig darum, dem geneigten Betrachter seine eigenen Blickwinkel zu zeigen als nur Profit zu schlagen.

2015 folgt schließlich die Einschreibung am Fachbreich Gestaltung, Fotografie und Medien, der Fachhochschule Bielefeld.

Impressum

Andreas Jon Grote
—Fotografie & Medien

Webkrempel, Fotozeugs und
lecker Layouts aus Liebefeld.

Siegfriedstraße 20
33615 Bielefeld

www.xjonx.com

Copyright

Diese Website bietet keine Links zu externen Website – mit Ausnahme von www.xjonx.com. Alle, auf dieser Website gezeigten Arbeiten, unterliegen dem Urheberrecht und sind Andreas Jon Grote als Autor zuzuweisen. Material das, dessen Autorenschaft nach, nicht Andreas Jon Grote zuzuschreiben ist, ist in den einzelnen Werken ihren Autoren zugeordnet.

Kleinstwelten in der Heimat

Es ist egal, welchen Lebensraum wir auf unserem Planeten als Heimat bezeichnen: Jedes Individuum ist Teil dieser, unseren gemeinsamen Umwelt. Jedoch sind wir stets umgeben von anderen, uns oft fremden Kleinstwelten – allgegenwärtig und doch kaum beachtet.

Riskieren wir einen Blick auf diese im Durchmesser nur wenige Millimeter großen Welten, erwartet uns als Betrachter eine mannigfaltige Umgebung, welche an unberührte Landschaften zu erinnern vermag. Nicht zuletzt finden sich in den gebotenen Sujets gleichwohl Tristesse, Abstraktion als auch Mystik – dabei stets getrieben durch akzentuierte Lichtführung.

Präsentation Foyer der FH Bielefeld, Januar 2016
Print 100 x 100 cm (104 x 104 cm, Rahmen)
Rahmen Schattenfugenrahmen, schwarz mattiert
Broschüre 20 Seiten, 14,8 x 21,0 cm
Erde Fussel Granulat Staub Stein

Das Leben der Anderen

"Das Leben der Anderen" ist eine kleine visuelle Geschichte über die überschaubare Gemeinschaft der Bielefelder Kickerszene, rund um den Verein Kickerfeld.

Ziel der Arbeit ist es die Kehrseite des Nischensports ausfindig und sichtbar zu machen – jene Ruhe und vielleicht auch Einsamkeit die mit dem Training einhergeht und im totalen Kontrast mit der öffentlichen Auffassung dieser Kneipensportart steht. Betrachtet man als Aussenstehender zudem Turnierabläufe und Spielerportraits, wird dieser Kontrast durch die privaten Einblicke verstärkt.

Im Fokus der Arbeit stehen vorallem jene Spieler, die sich von dem Klischee des Kneipenkickern absetzen und sich unter sportlichen Aspekten dieser Randsportart verschrieben haben.

Projektart Semesterarbeit/Fachprüfung
Betreuung Armin Smailovic
Umfang Reportage, Portrait, Video, Ton
Zeitraum Sept. 2018 – Jan. 2019
Arved Arved

Klassische Wahrnehnung/Spielerportraits

Arved
Arved Arved
Arved Arved

Beispiel Arved: Turnier–/Profitisch in 5er WG

Arved Arved
Arved Arved

Die gängisten Turnierutensilien

Medienfabrik

Die Medienfabrik verfügt über Standorte in Gütersloh, Berlin, Bonn, Leverkusen und München. Laut dem Fachmagazin Werben & Verkaufen zählt sie zu den zehn größten unabhängigen Werbeagenturen in Deutschland. Kurze Zeit nach den Fotoarbeiten am Standort in Verl wurde die Medienfabrik Bertelsmann-Intern, von der Logistik-Sparte arvato, zum Verlagshaus Gruner + Jahr übertragen und wurde somit in die neugegründete Agentur Territory integriert.

Strassenfest G20 - 2017
Strassenfest G20 - 2017 Strassenfest G20 - 2017
Strassenfest G20 - 2017
Strassenfest G20 - 2017 Strassenfest G20 - 2017
Strassenfest G20 - 2017
Strassenfest G20 - 2017

Ausgeschmückt

In meiner Arbeit „Ausgeschmückt!“ widme ich mich genau dieser Problematik und Interviewe verschiedene tätowierte Menschen. Während der Arbeit an diesem Projekt habe ich viele unterschiedliche Persönlichkeiten sowie deren Geschichten und Erfahrungen kennengelernt – dabei habe ich alle Personen im Vorfeld rein nach ihrem optischen Erscheinungsbild ausgewählt, auf der Straße angesprochen, vor Ort interviewt und mit einer DSLR-Kamera und einem 50mm-Objektiv porträtiert. Bei diesen Gesprächen interessierte mich vor allem, welche Gedanken sie sich zu diesem Thema im Vorfeld (vor dem tätowieren lassen) gemacht haben oder wie sie generell über Vorurteile zu Tätowierungen denken – und auch, von welchen Erfahrungen sie mir in diesem Zusammenhang berichten können. Im Rahmen dieses Buches stelle ich das Ergebnis der Arbeit „Ausgeschmückt!“ in Form einer Auswahl von Persönlichkeiten aus unterschiedlichen Berufen und gesellschaftlichen Schichten vor. Als Fazit der Projektarbeit stelle ich fest, dass auch in unserer heutigen modernen und aufgeklärten Gesellschaft noch einiges in puncto Akzeptanzförderung und Vorurteilsabbau geleistet werden kann.

Sammelprojekt 2015 – dato
Zwischenstand 30 Aufnahmen, 2017
Print 18 x 24 cm, Digitaldruck
Ausgeschmückt Ausgeschmückt

Das Interesse für den ewigen Körperschmuck entwickelte ich in meiner frühen Pubertät: Fasziniert von meinen tätowierten Filmhelden und den Musikstars meiner Jugend, habe ich mir selber immer wieder mit Kugelschreibern oder Filzstiften die eigenen Arme und Hände bemalt. Immer in der Hoffnung, dass es einfach cool und im besten Fall echt aussieht – die Motive waren dabei stets alles andere als das, was die harmlosen Abziehbilder für Kinder zu bieten hatten: morbide, politisch oder einfach provokant.

Angekommen in der Arbeitswelt und mittlerweile seit dem ersten Tag meiner Volljährigkeit kategorisch eher stark tätowiert, beobachte ich nun schon seit vielen Jahren die spannende Entwicklung unserer Gesellschafft im Bezug auf Tätowierungen. Dabei ist es hauptsächlich modischen Trends zuzuschreiben, dass sich über die Zeit in puncto Akzeptanz viel zum Positiven gewandelt hat.

Ausgeschmückt Ausgeschmückt

Anfang des 20. Jahrhunderts waren in Europa Tätowierungen vornehmlich bei Seeleuten, Soldaten, Angehörigen der Unterwelt und Häftlingen gängig. Allerdings entwickelte sich in den späten 1980er Jahren in vielen Gesellschaftsschichten ein anhaltender Trend zur Tinte unter der Haut – besonders in den Subkulturen einiger Musikszenen etablierte sich der Körperschmuck zu einem festen Bestandteil ihrer Anhängerschaft. Was in den 1980er Jahren noch vorwiegend als Ausdruck der Zugehörigkeit zu verschiedenen Subkulturen galt wandelte sich in den 1990er Jahren zu einem regelrechten Modetrend. So waren es nicht mehr nur die alteingesessenen Stereotypen und Szeneanhänger, die sich tätowieren ließen, sondern auch viele in der Öffentlichkeit stehende Prominente, die ganz offen mit ihren Tätowierungen agierten. Sogenannte Tribal-Tattoos erlebten zu dieser Zeit ihre Hochblüte und die Akzeptanz steigerte sich weiterhin – es waren nun vor allem junge bzw. junggebliebene und modebewusste Personen, deren Haut nach und nach bunter wurde. Neben den zeit- und oft auch bedeutungslosen Tribals fanden vor allem vermehrt bedeutungsschwangere Schriftzüge und Symbole in den verschiedensten Farben und Formen ihren Weg unter die Haut.

Zu Beginn der 2000er Jahre gab es in der Tattoo-Szene erneut eine Trendwende, hin zu den bereits aus der Vergangenheit bekannten Old-School- und sakralen Motiven, die ihren Ursprung in alten Seemannstätowierungen (Sterne, Schwalben, Anker, Herzen, ...) oder in sakralen Symbolen (Marien, Jesusfiguren, Rosenkränze, ...) haben. In den nächsten Jahren kamen immer wieder neue Trends auf und die Techniken der Tätowierer entwickelten sich weiter. So gibt es zum Beispiel Geek- bzw. Nerd-Tattoos, deren Motive aus dem akademischen oder Computerbereich entlehnt sind. Ein weiterer Trend der 2000er Jahre waren sogenannte Biomechanik-Tattoos, bei denen die grafische Wiedergabe von Muskeln, Organen oder auch Maschinenteilen unter dargestellten Haut-Öffnungen im Fokus stand.

Ausgeschmückt Ausgeschmückt

Von der steigenden Nachfrage profitierten vor allem die Tätowierer, die in ihrer Rolle als Dienstleister wesentlich freier in ihrer Arbeitsweise wurden und sich nicht selten zunehmend auf bestimmte Motivwelten und Genres spezialisierten. Weitab von Trends und der Frage nach gesellschaftlicher Akzeptanz stellen Tätowierungen in der Arbeitswelt jedoch immer noch ein Problem dar. Zwar sind Tätowierungen und Piercings Privatsache und unterliegen grundsätzlich dem Persönlichkeitsrecht, allerdings entscheidet bei einem Bewerbungsgespräch nach wie vor der erste Eindruck darüber, ob ein Mitarbeiter „ins Team passt“ oder nicht. Begründet werden Ablehnungen selten mit der Tatsache, dass der Bewerber tätowiert ist, sondern zumeist mit Zweifeln an dessen Kompetenz. Zusätzlich gibt es in Branchen mit stetigem Kundenverkehr oder in solchen, in denen der Bewerber eine Vorbild- oder Autoritätsfunktion übernimmt, die sogenannte „T-Shirt-Grenze“, innerhalb welcher Tätowierungen erlaubt sind – also den Bereich, der von einem handelsüblichen T-Shirt abgedeckt wird.

G20 – Strassenfest, Hamburg

Treibjagd in den Straßen von Sankt Pauli. Hunderte werden Verletzt. Autos die brennen, Barrikaden auch. Steine, Flaschen, Böller und Molotow-Cocktails gegen Wasserwerfer, Tränengas und Schlagstöcke.

Print 30 x 40 cm (40 x 50 cm, Rahmen)
Rahmen Aluminiumprofil, Passepartout
Strassenfest G20 - 2017
Strassenfest G20 - 2017 Strassenfest G20 - 2017
Strassenfest G20 - 2017 Strassenfest G20 - 2017
Strassenfest G20 - 2017 Strassenfest G20 - 2017
Strassenfest G20 - 2017 Strassenfest G20 - 2017
Strassenfest G20 - 2017

Endstation: Vorort!

Lissabon. Die Hauptstadt Portugals ist wegen ihrer vielen kulturellen Sehenswürdigkeiten sowie der geographischen Lage am Atlantik ein beliebtes Sommerurlaubsziel. Was vielen verwehrt bleibt: Der Alltag jenseits von Tuk-Tuk-Rundfahrten und Hotelrouten.

Print 46 x 61 cm (47,5 x 62,5 cm, Rahmen)
Rahmen Sonderanfertigung
Fichte mit Patina/Bruch
Endstation: Vorort! Endstation: Vorort!

Wenn zwei Kurse der Fachhochschule Bielefeld, Fachrichtung Fotografie, eine Exkursion in eine Weltstadt wie Lissabon unternehmen, damit sich die Teilnehmer schließlich mit einem frei wählbaren Thema vor Ort fotografisch auseinandersetzen – dann wird die Themenwahl schon recht spannend. Entweder man sucht sich ein beliebiges Motiv, welches irgendwie die Stadt widerspiegelt, oder man wirft einen Blick hinter den Tourismusapparat, welcher ganze Wirtschaftszweige belebt, um einen Eindruck von Normalität zu gewinnen.

Die Fotoreportage »Endstation: Vorort.« versucht sich der tourismus-schwangeren Atmosphäre zu entziehen und konzentriert sich auf das Leben außerhalb des Stadtzentrums und die bedrückende Tristesse, die mancherorts abseits der Hauptstadt vorherrscht. Der Fotograf versucht dabei einen unvoreingenommenen Eindruck der Vorstadt Amadora, nordwestlich von Lissabon, zu gewinnen. Amadora ist ein Ort umringt vom Grünen, der mit einer grotesken Mischung aus Vorstadtidyll, ausgeblichenem Plattenbau und Altbaubestand, einem Hauch von Ghetto und Favela, historischer Architektur sowie dem Ruf eines sozialen Brennpunktes aufwartet.

Endstation: Vorort!
Endstation: Vorort! Endstation: Vorort!
Endstation: Vorort! Endstation: Vorort!
Endstation: Vorort!

Recherchen zur Vorstadt und ihren Siedlungen bestätigen leider das sich aufdrängende Bild einer Abstellkammer für den finanziell schwächer aufgestellten Teil der Gesellschaft. So findet man Berichte über Schusswechsel zwischen Gangmitgliedern und Polizisten, Artikel zu der Perspektivlosigkeit junger Menschen, die versuchen, einen Job zu finden, sowie Informationen über die Migrationshintergründe der Bewohner.

Erkundet man als Fremder die illegalen Siedlungen unweit von Hochhäuserensembles und Betonbauten, so entdeckt man eine noch ganz andere Welt. Hier findet man Favela-ähnliche Zustände: Behausungen aus Sperrmüll und Brettern, die als erste Wohnlösung dienen, Hütten aus Bauschutt sowie Wohnungen auf Basis von Ruinen alter Häuser, zusammengepfercht auf den Infrastrukturresten abgerissener Dörfer an den Hängen der bergigen Landschaft. Hier herrscht eine befremdliche, zumeist abweisend bis feindlich gesinnte Stimmung – eine Umgebung, in der unbedachte Touristen nichts zu suchen haben. Neben unscheinbaren älteren Menschen, die hier ihren Lebensabend fristen, begegnen einem freilaufende Hunde, denen augenscheinlich nicht zum Kuscheln zumute ist sowie zwielichtige Jugendliche, denen niemand eine Karriere fernab der Straße zutrauen würde. Endstation: Vorort.

Endstation: Vorort! Endstation: Vorort!

Portraits

Chrissi Ralph Klom
Conny
Pit Clausen Tobias
Daniel
Leonie Kai
Andre

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Verantwortlicher

Andreas Jon Grote
Siegfriedstraße 20
33615 Bielefeld, Deutschland
mail@xjonx.com

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Agenturdienstleistungen

Im Rahmen meiner kundenbezogenen Tätigkeiten verarbeite Ich die Daten die zur Erbringung der vertraglichen Leistungen (Beratung, Kampagnenplanung, Designentwicklung, Umsetzung von Projekten) nötig sind. Hierbei verarbeite Ich Bestandsdaten (z.B., Kundenstammdaten), Kontaktdaten, Inhaltsdaten (z.B. Texteingaben, Fotografien, Videos) sowie Zahlungsdaten (z.B. Zahlungshistorie). Besondere Kategorien personenbezogener Daten verarbeite Ich grundsätzlich nur wenn diese unabdingbar Bestandteile einer beauftragten Verarbeitung sind.

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